Gemeindeleitungsklausur im Juli

Gemeindeleitungsklausur im Juli

„Und er hat einige als Apostel gegeben, einige als Propheten, Evangelisten, Hirten und Lehrer, damit die Heiligen zugerüstet werden zum Werk des Dienstes, wodurch der Leib Christi erbaut wird…“

Epheser 4,11-13

Wie geht’s eigentlich unserer Gemeinde? An welchen Stellen brauchen wir neue Ideen – und wo einfach mehr Miteinander? Mit solchen Fragen im Gepäck sind wir als Leitungsteam (KV, Vereinsvorstand sowie Jenny und Magdalena) am Wochenende Anfang Juli zur Klausurtagung zusammengekommen.

Es wurde miteinander geredet, zugehört, diskutiert, gelacht – und natürlich auch gemeinsam gebetet. Denn bei all den strukturellen und organisatorischen Themen war es uns wichtig, Raum zu schaffen für das, was uns geistlich bewegt, was die Gemeinde gerade von Gott her aufbaut.

Was stand auf dem Plan?

Am Freitag ging es mit einem persönlichen Austausch los – über unsere Zusammenarbeit, unsere Rollen und Gaben. Auf der „Landkarte der Gefühle“ und mit Ideen rund um unsere jeweiligen Begabungen lokalisierten wir unsere Position im Leitungsgremium. 

Am Samstag arbeiteten wir in Kleingruppen und sammelten/erarbeiteten Gedanken zu Themen, die für unsere regelmäßigen Treffen meist zu groß sind:

  • Wie reagieren wir auf neue Strukturreformsideen unserer Landeskirche (Mehr Infos hier inkl. unserer Eingabe: „Kirche im Wandel“)?
  • Wie kann unsere Sitzungs- und Arbeitsstruktur im KV so verbessert werden, dass wir auch hier zukunftsfähig bleiben (2026 sind neue KV-Wahlen!)
  • Wie leiten wir unsere Gemeinde geistlich?
  • Wie sieht ein Gesprächsformat in und für unsere Gemeinde im Sinne des Visionsprozesses aus

„Einheit in Vielfalt“ – Einen besonderen Stellenwert nahmen die Überlegungen ein, wie wir als Gemeinde im Gespräch sein können, gerade auch über die Themen, die aus den letzten (Corona-)Jahren kommen aber auch sonst unsere Einheit beeinflussen. Es geht dabei vor allem um einen gemeinsamen Austausch, an dem viele gleichzeitig beteiligt sein können. Am 26.10.25 wollen wir dazu Gottesdienst und gemeinsames Mittag nutzen. Merkt euch das schonmal vor.

Am Sonntag schauten wir auf das zurück, was im letzten Jahr gewachsen ist – und wagten einen Ausblick auf das, was kommt. Neue Ideen brauchen konkrete Schritte, deshalb wurden Aufgaben verteilt, Arbeitsgruppen gegründet und nächste Schritte festgezurrt.

In allem spürten wir: Gemeinde ist kein Selbstläufer. Aber sie ist auch kein Projekt, das wir allein stemmen müssen. Gott geht mit uns, wir durften ihn auch an diesem Wochenende erleben – und wir dürfen weiter fragen, hören, vertrauen. Danke für euer Unterstützen und Mitbeten!

Luisa Partusch, Dana Wünsche, Johannes Brause, Friedrich Porsch, Magdalena Reinoga, Sandra Meißner, Jenny Dörnchen, Benjamin Lederer, Ulrike Minkwitz, Frank Hantsche, Hubertus Lauke